Wirtschaftskreis lädt zur Brotzeit ein

Der Wirtschaftskreis lädt ein:  "Jungunternehmer" können von "Alten Hasen" aus der Berufspraxis lernen.

Wann: 24. September 2019 18 Uhr
Wo:     Party Rent Berlin Mahnecke GmbH, Buchholzer Straße 54, 13156 Berlin
Anmelden unter: info@wirtschaftskreis-pankow.de bis zum 18. September 2019

Nähere Informationen/Einladung finden Sie hier.

25. Wirtschaftstag Berlin-Pankow-Vernetzung von Kreativ- und Tourismuswirtschaft

Pressemitteilung:
25.Pankower Wirtschaftstag am 20.05.2019 im Zeiss Großplanetarium

Akteure aus der Pankower Kreativ- und Tourismuswirtschaft vernetzen sich auf dem 25. Wirtschaftstag und legen den Grundstein für die Umsetzung des neuen Tourismuskonzepts Pankow 2018+.
Auf Einladung der Bezirksstadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales, Rona Tietje, der Wirtschaftsförderung und Unternehmensservice Pankow sowie des Tourismusvereins Berlin-Pankow e.V. nutzten am Montag, den 20.05.2019 ca. 130 Akteure aus Kultur und Tourismus den 25. Wirtschaftstag im Zeiss-Großplanetarium, für einen Austausch darüber, wie die Kreativ- und Tourismuswirtschaft im Bezirk zukünftig noch stärker voneinander profitieren können und ein nachhaltiger und stadtverträglicher Tourismus im Bezirk gestaltet werden kann.
Anlass für das Thema der Veranstaltung war die Vorstellung des neuen Tourismusmuskonzepts Pankow 2018+, welches im vergangenen Jahr, im Auftrag des Bezirksamts und der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von BTE Tourismus- und Regionalberatung unter Einbindung zahlreicher Tourismusakteure des Bezirks erarbeitet wurde.
Das neue Tourismuskonzept wird zukünftig die strategische Grundlage für die touristische Entwicklung und Zusammenarbeit für den gesamten Bezirk bilden. Es bricht den Rahmen des neuen Berliner Tourismuskonzeptes runter und füllt diesen für den Bezirk aus. Dr. Alexander Schuler, geschäftsführender Gesellschafter des Berliner Beratungsunternehmens BTE, präsentierte den Teilnehmern die wesentlichen Ergebnisse und den Strategieansatz sowie die Prozessschritte der Konzepterstellung. Als wesentliche Stärken und als profilgebend für den ganzen Bezirk benannte er die gewachsene und etablierte Kunst- und Kulturszene im Bezirk sowie das besondere Spannungsfeld zwischen urbanen und dörflicheren Flair, das bei entsprechender Inszenierung besondere Potentiale
für einzigartige Stadterlebnisangebote birgt. Dr. Schuler betonte allerdings, dass es für die Umsetzung der zahlreichen Maßnahmen eines „Kümmerers“ bedarf.
Besondere Aufmerksamkeit wurde bei der Konzepterstellung den Querschnittsthemen Stadtverträglichkeit und Nachhaltigkeit gewidmet. „Overtourism“ ist ein aktuell viel diskutiertes Thema, mit dem besonders städtische Tourismusdestinationen vielerorts zu kämpfen haben und welches auch den Bezirk Pankow und insbesondere seine zentrumsnahen Ortsteile wie den Prenzlauer Berg, Pankow oder Weißensee bei einen weiteren Wachstum für mögliche Herausforderungen stellt.
Die Frage, wie die Gästeströme am besten gelenkt und auch noch bis in die peripheren Ortsteile des Bezirks verteilt werden können, wurde auch in einer abschließenden Podiumsdiskussion mit Schlüsselakteuren der Pankower Kreativ- und Tourismuswirtschaft diskutiert. Sören Benn, Bezirksbürgermeister von Pankow, schlug vor, bestehende Lücken im Informations- und Leitsystem, beispielsweise durch das Anbringen von touristischen Hinweisen an Bus- und Bahnstationen, zu schließen. Jörg Zintgraf, Geschäftsführer von Stattreisen Berlin, äußerte den Vorschlag, zunächst einmal bei den Berlinern selbst anzufangen, denn das, was für die Menschen, die in einer Stadt leben interessant ist, würde schließlich auch ganz von alleine die Touristen nachziehen. Tina Balla, Leiterin des Fachbereichs Kunst und Kultur ergänzte, dass auch die Steigerung der Aufenthaltsqualität einzelner Kultureinrichtungen einen wichtigen Beitrag zur Besucherlenkung leisten können: Wenn mit Qualität überzeugt würde und Pankower und Pankowerinnen sich an den entsprechenden Orten gerne aufhielten, so würde dies auch andere Besucher anziehen. Weiterhin appellierte sie, den großen Kunst- und Kulturbestand, der einen „großen Bonus“ für den Bezirk darstelle und Menschen aus aller Welt nach Pankow ziehe, zu pflegen, weiter an der kulturellen Infrastruktur zu arbeiten und bestehende Freiräume zu schützen. Bettina Quäschning von visitBerlin ergänzte, dass es vor allem auf gute Anreize für die Touristen ankommt. Erlebnisreiche Angebote, die in Echtzeit über die Smartphones den Gästen als kulturelle Alternative z.B. in einer Warteschlange oder bei Interesse für ein Museum mit vier Stunden Wartezeit angezeigt werden, können dazu beitragen, die Tagesbesucher und Übernachtungsgäste in Stadtteile zu lotsen, die sie zunächst vielleicht „gar nicht auf dem Schirm hatten“.
Gefragt nach ihren persönlichen touristischen Highlights im Bezirk benannten die Podiumsteilnehmer verschiedene Beispiele großer und kleinerer Perlen, von zentrumsnahen Attraktionen wie der Kulturbrauerei, der Brotfabrik oder dem Weißensee bis zu eher nördlich gelegenen Attraktionen aus den Bereichen Natur und Aktiv, wie etwa der Rieselfeldlandschaft im Naturpark Barnim oder dem Panke-Radweg. Auch ein Ausflug nach Buch auf den Spuren Theodor Fontanes wurde empfohlen.     
Der fachliche Teil wurde eingerahmt durch ein musikalisches Begleitprogramm von Pianist Itay Dvori und eine beeindruckende Video-, Musik- und Laserperformance des Planetariums.
Das Tourismuskonzept Pankow 2018+ kann unter folgendem Link eingesehen und heruntergeladen werden: http://www.pankow-wirtschaft.de/de/tourismus
 

Wirtschaftsförderung initiiert Dialog zum Gewerbegebiet Niederschönhausen

Unter dem Titel „Gebietsdialog Verkehr“ wurde am 5. April 2019 der im vergangenen Jahr  begonnene Austausch zur Entwicklung des Gewerbegebiets Niederschönhausen fortgesetzt. Mehr als 50 Unternehmer*innen und Anwohner*innen diskutierten auf Einladung der Wirtschaftsförderung Pankow mit politischen und fachlichen Vertretern des Bezirksamts zu aktuellen Themen. Nach der Begrüßung durch die Bezirksstadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales, Rona Tietje, sowie den Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, Vollrad Kuhn, wurde in kurzen Beiträgen zur laufenden Erarbeitung des Bebauungsplans, zum Umgang mit der Verkehrssituation sowie zu Themen der Wirtschaftsförderung informiert. Die anschließende Diskussion moderierte Michael Ehrenteit. Die Anmerkungen und Fragen der Anwohner z.B. zu Lieferverkehren und Zielsetzungen bei der Bauleitplanung wurden von den anwesenden Unternehmen sowie den Vertretern des Bezirksamts sehr offen aufgenommen. Es wurde deutlich, dass am Standort durch die immer enger werdende Nachbarschaft von Wohnen und Arbeiten und die damit verbundenen unterschiedlichen Zielsetzungen und Interessenlagen eine sehr komplexe Situation besteht, deren Lösung Zeit braucht. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens, das das Ziel verfolgt den Gewerbestandort zu sichern und weiterzuentwickeln, werden vielfältige Themen, wie u.a. die nicht einfache Verkehrssituation, die Bewältigung von Emissionskonflikten zwischen Wohnen und Gewerbe oder die Steuerung von weiteren Unternehmensansiedlungen thematisiert. Um auf alle Fragen eine Antwort geben zu können, werden in den kommenden Jahren weitere Untersuchungen erforderlich sein. Die anwesenden Unternehmen und Anwohner*innen wurden aufgefordert ihre Anregungen und Bedarfe im Rahmen des gesetzlich geregelten Beteiligungsverfahrens zum Bebauungsplan mitzuteilen. Wer sich am 05. April nicht zum Bebauungsplan informieren konnte, dem bietet sich eine weitere Gelegenheit auf einer Einwohnerversammlung am 07. Mai 2019 um 18.00 Uhr in der Fröbelstraße 17, Haus 7 im BVV Saal.

Ihr Büro für Wirtschaftsförderung Pankow

 

Wirtschaftsförderung befragt Unternehmen am Gewerbestandort Kniprodestraße

Am Standort Kniprodestraße 60 und 62 wird seit Herbst 2018 durch das Stadtplanungsamt Pankow eine Machbarkeitsuntersuchung erarbeitet. Auf dem Areal sind derzeit die Berliner Stadtreinigung (BSR), ein Werkhof des Straßen- und Grünflächenamts (SGA) sowie knapp 40 Gewerbetreibende tätig. Der bauliche Zustand ist am Standort mangelhaft und es besteht ein großer Instandhaltungsbedarf. Welche Flächen werden für die einzelnen Mieter im Rahmen der wachsenden Stadt benötigt? Welche baulichen Anforderungen bestehen, und wie können die bestehenden Flächen besser geordnet, effizienter genutzt und zukunftsfähig aufgestellt werden? Diese und andere Fragen werden im Rahmen der Untersuchung beantwortet. Dabei ist neben den Nutzungen durch die BSR und dem SGA auch zukünftig ausreichend Platz für Gewerbetreibende am Standort vorgesehen.
Das Büro für Wirtschaftsförderung begleitet den Prozess gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt und dem Straßen- und Grünflächenamt. Für die Untersuchung sollen auch die Belange und Standorteinschätzungen der Gewerbemieter vor Ort berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck hat die Wirtschaftsförderung, gemeinsam mit dem Vermieter im Januar 2019 eine Befragung der Gewerbetreibenden initiiert und durchgeführt. Mehr als 70 % der Mieter haben an der Befragung teilgenommen und zeigen so das starke Unternehmerinteresse am Standort und wie notwendig und wertschätzend es ist, die Unternehmen sowie alle Akteure eines Standorts in dessen Entwicklung einzubinden. Die befragten Gewerbemieter wollen ausnahmslos auch weiterhin vor Ort bleiben. Entscheidender Standortvorteil ist die sehr gute verkehrliche Erreichbarkeit und die Innenstadtnähe mit kurzen Wegen zu Kunden, Lieferanten und Partnern. Die Wirtschaftsförderung bleibt für die Mieter Ansprechpartner und plant auch bei anderen zukünftigen gewerblichen Standortentwicklungen Befragungen der Gewerbetreibenden vor Ort vorzunehmen, um deren Anforderungen und Situation zu erfassen und einzubringen.
 
Ihr Büro für Wirtschaftsförderung Pankow
 
 

Gesprächskreis der Anonymen Insolvenzler

Neue Veranstaltungsreihe !

Wir freuen uns sehr, dass ab dem 12. März der "Gesprächskreis der Anonymen Insolvenzler"
jeden 2. Dienstag im Monat um 18 Uhr in den Räumen der Wirtschaftsförderung Pankow stattfindet:

Die Anonymen Insolvenzler sind die Selbsthilfegruppen für Menschen, die von Insolvenz betroffen sind.
Sie geben Hilfe zur Selbsthilfe, um eine drohende Insolvenz abzuwenden und unterstützen sich gegenseitig beim Neustart aus der Insolvenz. Die Angebote sind kostenfrei, alle Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich.
Die Angebote der Anonymen Insolvenzler richten sich an Unternehmer*innen und Selbstständige, die verantwortlich mit ihrer Situation umgehen und nach Lösungen suchen, um die Krise zu meistern. Die Erfahrung der Anonymen Insolvenzler ist: Finanzielle Sorgen erzeugen Druck - das Thema Insolvenz ist leider immer noch ein großes Tabu und gesellschaftliches Stigma. Das führt dazu, dass sich viele Betroffene zurückziehen und mit ihren Sorgen sehr alleine sind. Bisher konnten mehr als 15.000 Menschen in den Gesprächskreisen und über eine Hotline unterstützt werden.
In den Gesprächskreisen der Anonymen Insolvenzler erfahren Sie: „Ich bin nicht allein - reden hilft!“ Dafür wurde ein geschützter Rahmen geschaffen:

Jeden 2. Dienstag im Minat besteht die Möglichkeit, sich in der Selbsthilfegruppe beraten zu lassen und Erfahrungen auszutauschen.

Anmeldung unter: Anonyme Insolvenzler Gesprächskreis Berlin


Ihr Büro für Wirtschaftsförderung Pankow